Das Austauschprogramm mit Israel begrüsst sechs Jungunternehmen

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Sechs Start-ups wurden für das Austauschprogramm mit Israel ausgewählt. Sie haben die Möglichkeit, über Workshops, Networking und Treffen mit möglichen Stakeholdern die israelische Start-up-Szene zu erkunden.

Das israelisch-schweizerische Lean-Launchpad-Programm ist ein dreimonatiges Austauschprogramm, das von Innosuisse und der Schweizer Botschaft in Israel konzipiert wurde. Ziel des Programms ist es, Start-ups mit praxisorientierten Lernerfahrungen zu versorgen, damit sie in der Lage sind, ihre Ideen in grossartige Produkte zu verwandeln. Es basiert auf den Prinzipien der renommierten Lean-Start-up-Methode, die von Steve Blank eingeführt und von Eric Ries, Alexander Osterwalder und zuletzt Marc Gruber weiterentwickelt wurde. Neben den Workshops erhalten die Start-ups Zugang zu israelischen Start-up-Accelerator-Programmen. Sie lernen israelische Jungunternehmen kennen, arbeiten mit ihnen zusammen und tauchen in das dynamische israelische Start-up-Ökosystem ein.

Innosuisse hat die Namen von sechs Hightech-Start-ups bekannt gegeben, die vom 24. März bis zum 12. Juni 2020 an dem Programm teilnehmen sollen:

Hi-D Imaging – entwickelte ein neuartiges medizinisches Bildgebungsverfahren, mit dem Kardiologen vor einer Herzoperation für jeden Patienten eine massgeschneiderte Herzklappe auswählen können. Dies erhöht nicht nur die Erfolgsquote der Aortenklappenoperationen, sondern verringert auch die Komplikationen nach dem Eingriff.

Terapet – ein CERN-Spin-Off, entwickelte ein Überwachungsgerät, das die Präzision der Protonentherapie, einer fortgeschrittenen Form der Strahlentherapie zur Behandlung von Krebs, deutlich verbessert. Das Gerät besteht aus einem Detektor, der neben dem Patienten platziert wird, um die Position der Protonen im Körpergewebe des Patienten in Echtzeit zu messen.

Risklick – will ein erstes datengesteuertes Tool entwickeln, das es den Endbenutzern ermöglicht, ähnliche klinische Studien (CTs) zu identifizieren und Risiken in den frühen Phasen des Studiendesigns zu bewerten. CTs werden eingesetzt, um die Wirksamkeit und Sicherheit einer experimentellen Behandlung zu bestimmen. Allerdings werden bis zu 90% in der Frühphase abgebrochen. Zudem machen Art und Komplexität der CTs die Risikobewertung schwierig und zeitaufwendig. Die neue Plattform soll dies ändern.

OneDoc – wurde von Arthur Germain und Alexandre Curreli gegründet. Das Start-up entwickelt eine Plattform, die es Patienten ermöglicht, mit wenigen Klicks einen Arzt, Zahnarzt oder Therapeuten zu finden und einen Termin online zu buchen. Den Gesundheitsfachpersonen ermöglicht es die Plattform, den Verwaltungsaufwand im Alltag zu reduzieren und effizienter zu arbeiten. Die Plattform ist nun in Betrieb.

Vay Sports – der Spin-off der Universität Zürich hat eine App entwickelt, die mit Hilfe der Smartphone-Kamera und künstlicher Intelligenz den Benutzern hilft, ihre Körperhaltung in Echtzeit zu verbessern, wenn sie zu Hause trainieren. Virtuelle Trainer motivieren die Nutzer, damit sie bessere Ergebnisse erzielen. Die App ist bereits auf dem Markt erhältlich.

MovementScience – entwickelt ein intelligentes und tragbares Reha-Diagnosegerät für die Wirbelsäule, das Senioren hilft, den Mangel an Wirbelbewegung in der Rückenlage auszugleichen. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz sammelt und verarbeitet das Gerät grosse Datenmengen für die Selbstregulierung in Echtzeit und die personalisierte Rehabilitation der Wirbelsäule. Folglich lindert das Gerät Schmerzen, verbessert die Mobilität und erhöht die Autonomie der Patienten.

Letzte Änderung 19.03.2020

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