International ausgerichtete Firmen nutzen vermehrt die Förderangebote von Innosuisse

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Internationale Innovationsprojekte sind in der Schweiz im Aufwind. 2020 hat Innosuisse 261 Gesuche für Innovationsprojekte mit ausländischen Partnern erhalten und davon 88 bewilligt. Eine Untersuchung der Nutzung der Innosuisse-Förderangebote durch die beteiligten Umsetzungspartner hat ergeben, dass ein Drittel zum ersten Mal einen Förderantrag bei Innosuisse eingereicht hat und zwei Drittel von zusätzlichen Förderangeboten profitieren.

Im Jahr 2020 war die Nachfrage nach internationalen Innovationsprojekten in der Schweiz so hoch wie noch nie. Dank der hohen Qualität der Gesuche konnte Innosuisse über 30 Prozent der Gesuche bewilligen und so die Nachfrage von Schweizer Firmen zu einem guten Teil decken. Die ausgezeichnete Qualität führte dazu, dass die Schweiz im Programm Active and Assisted Living (AAL) den zweiten Rang hinter den Niederlanden einnahm und beim Programm Eurostars den dritten Rang hinter Deutschland und den Niederlanden.

Doch wie kommt es zu dieser hohen Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Firmen? Eine Analyse der Nutzung der Förderangebote gibt Hinweise. Von den erfolgreichen 84 Umsetzungspartnern (62% KMU, 17% Start-ups, 12% grosse Firmen, 9% Endnutzerorganisationen) kamen 26 zum ersten Mal in Kontakt mit dem Förderangebot von Innosuisse. Mehrheitlich haben die Beratungsangebote von Euresearch diese Firmen zu Innosuisse geführt.

Die anderen 58 Umsetzungspartner haben von ergänzenden Förderangeboten von Innosuisse profitiert:

  • An erster Stelle steht die Projektförderung. 35 Firmen haben die Grundlagen für Ihre innovativen Lösungen in der Zusammenarbeit mit einer Schweizer Forschungsinstitution erarbeitet. Von diesen Firmen konnten 8 dank einem Innovationsscheck ihre Ideen in ein solides Innovationsprojekt übersetzen.
  • An zweiter Stelle stehen die Vernetzungsangebote von Enterprise Europe Network. 22 Firmen haben dank dieser Dienstleistung von Innosuisse die passenden internationalen Partner gefunden.
  • 16 Firmen haben dank der Unterstützung der Innovationsmentoren ihre Förderanträge geschärft und sich so gegen Mitbewerber durchgesetzt.
  • 13 Start-ups haben ihre Geschäftsmodelle dank der Unterstützung durch die Innosuisse-Coaches so entwickelt, dass sie auch ein internationales Expertenpanel überzeugen konnten.

Die Vielfalt der Wege von Schweizer Firmen zu einem erfolgreichen Förderantrag für ein internationales Innovationsprojekt zeigt die unterschiedlichen Bedürfnisse, vor allem von KMU. Starke Brücken zwischen den Förderangeboten von Innosuisse fördern also die Kompetitivität von Schweizer Firmen im internationalen Wettbewerb.


Das Unternehmen Alveolix ist ein gutes Beispiel für komplementäre Förderung. Das Start-up profitiert von mehreren Angeboten von Innosuisse. Einerseits hat es am Coaching-Programm für Start-ups teilgenommen und das Innosuisse-Zertifikat erworben. Andererseits nutzt das Jungunternehmen das Programm «Eurostars», um seine Produkte in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern weiterzuentwickeln.


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Letzte Änderung 12.04.2021

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