Mit einer digitalen Lösung Personalrisiken schneller erkennen

Gleich mehrere Forschende der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) aus den Bereichen Psychologie, Statistik und Wirtschaft arbeiten mit dem Softwareanbieter Oxial zusammen. Sie wollen ein Programm entwickeln, das Unternehmen wie Banken und Versicherungen im Kampf gegen Personalrisiken, insbesondere Wirtschaftskriminalität, hilft.


"Die Zusammenarbeit mit Innosuisse hat mich sehr positiv überrascht. Innosuisse verfolgt einen pragmatischen Kurs und denkt sehr unternehmerisch."

Eric Berdeaux, CEO Oxial


«Wir fokussieren das Risiko, das vom eigenen Personal ausgeht. Denn vier von fünf Betrugsfälle gehen auf unzufriedene Mitarbeitende zurück», erklärt Oxial-CEO Eric Berdeaux. Bisherige Stress-Index-Erhebungen seien für Firmen oft zu aufwendig, ergänzt Prof. Dr. Magali Dubosson von der HES-SO in Freiburg. «Wir sind auf der Suche nach einer Lösung, um schnell und effizient marktrelevante Daten zu sammeln. Wir konzentrieren uns dabei nicht auf den Einzelnen, sondern erfassen ganze Teams und Abteilungen.» Mit einer Art Wärmekarte, die auf anonymen Befragungen von Mitarbeitenden basiert, sollen Unternehmen auf einen Blick erfassen, wo die Gefahr am Grössten ist und entsprechend reagieren können.

Letzte Änderung 09.06.2020

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