Kameras für bewegte Bilder und individuelle Bedürfnisse

Alpa, eine Schweizer Herstellerin von High-End-Kameras, weitet ihr Sortiment immer mehr auch in Richtung mittel- und grossformatiges Bewegtbild aus. Denn Videos sind gefragt – für die Onlinewerbung, aber auch für die Bildschirme, die zunehmend Plakatwände ersetzen.

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Die Schweizer Kameraherstellerin Alpa will sich mit per 3D-Druck hergestellten Prototypen und Komponenten im hart umkämpften Videomarkt behaupten.

Die Konvergenz von Foto und Video in einem System erreicht Alpa in Zusammenarbeit mit der Produktentwicklungsgruppe Zürich von Prof. Mirko Meboldt. Mittels Additive Manufacturing bzw. 3D-Druck stellen die Partner Prototypen und Kamerakomponenten für Endverbraucher her – einfach, rasch und wirtschaftlich. Rückmeldungen der Nutzergemeinde werden systematisch und zeitnah in Optimierungen des Produkts umgesetzt. Die AM-Technologie ermöglicht kostengünstige Produktdesigns in kleinen Serien oder als Einzelanfertigung. Damit verschafft sich Alpa einen Vorteil gegenüber ihrer äusserst kompetitiven asiatischen Konkurrenz.

AM erfordert neue Prozesse im Unternehmen

Die Veranstaltungen des NTN Additive Manufacturing (AM Network) sind für viele Projekte eine wichtige Plattform. So präsentierte Alpa-Entwicklungschef Ralph Rosenbauer an einer nationalen AM-Konferenz, wie der Einsatz dieser neuen Technologien ein Unternehmen verändert: «Es braucht neue Prozesse, eine neue Kultur und Anpassungen beim Geschäftsmodell.» Und die Zusammenarbeit mit dem Kunden benötige mehr Zeit: «Ich muss die Kundenbedürfnisse viel strukturierter erheben.» Im AM Network kann Alpa bei dieser Neuausrichtung von den Erfahrungen anderer profitieren.

Letzte Änderung 09.07.2019

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