Caran d'Ache - Alternative für US-Holz in Farbstiften gesucht

Damit sich Farb- und Bleistifte leicht spitzen lassen, braucht es ein Holz mit homogener Struktur und geringer Dichte. Der Premiumhersteller Caran d’Ache verarbeitet deshalb nur Zedernholz aus Kalifornien. Weil diese Ressource aber begrenzt ist, steigt der Preis.

In einem Innovationsprojekt mit der Berner Fachhochschule (BFH) prüft die Genfer Firma nun, ob eine Modifikation europäischer oder gar schweizerischer Holzarten ähnliche Eigenschaften hervorbringt. Einerseits soll das Holz imprägniert werden, sodass es geschmeidiger wird und sich leichter trennen lässt. Andererseits will man das Holz physikalisch-chemisch modifizieren, um es leichter schneiden zu können.


«Holz aus der Schweiz oder Europa wäre nachhaltiger. Aber die Qualität darf nicht leiden.»

Thomas Volkmer, Professor BFH


Knacknüsse des Projekts sind laut Prof. Dr. Thomas Volkmer von der BFH die Suche nach geeigneten natürlichen Imprägniermaterialien und die gleichmässige Modifizierung des Holzes. Innerhalb des NTN Swiss Wood Innovation Network ist eine Kooperation mit Partnerinstituten geplant.

Letzte Änderung 18.07.2019

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