EUREKA: grenzüberschreitende Innovation

EUREKA ist eine von den Rahmenprogrammen der Europäischen Kommission unabhängige Initiative für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte in marktorientierter industrieller Forschung und Entwicklung (F&E). Die Initiative hat das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsländer zu stärken.

So funktioniert Eureka.  

Im Rahmen von EUREKA werden Forschungsprojekte mit einem klaren Marktbezug nach dem Bottom-up-Prinzip ausgearbeitet und durchgeführt. Insbesondere für KMU, die heute die Hälfte der Partner ausmachen, ist die Initiative von grosser Bedeutung. Sie können dank EUREKA grenzüberschreitende Projekte auf effiziente Weise abwickeln und von den positiven Effekten der internationalen Zusammenarbeit (Vernetzung, Kostensenkung und Visibilität) profitieren. Zudem erhalten sie einfachen Zugang zum europäischen Markt.

Zur verbesserten Bedürfnisabdeckung des Marktes wurden innerhalb des EUREKA-Netzwerks sogenannte Netzwerk-Projekte, Cluster-Initiativen sowie die Initiative Eurostars aufgebaut. Cluster sind langfristig angelegte strategische Industrieinitiativen grosser Unternehmen innerhalb von EUREKA. Eurostars-2 fördert grenzüberschreitende Projekte von forschungsintensiven KMU (siehe separate Beschreibung).

Zwischen 1985 und 2015 wendeten die Industrie und die öffentliche Hand ca. 36 Mia. Euro für 5700 EUREKA-Projekte auf. Die Zahl der neuen Projekte pro Jahr ist von ca. 50 im Jahr 1985 auf gegen 300 im Jahr 2015 kontinuierlich angewachsen. Die Beteiligung von Unternehmen an Eureka Projekten beträgt seit Beginn der Initiative 70%, wobei der KMU-Anteil von 1985 bis heute von 5% auf über 50% angestiegen ist.

Die zwischenstaatliche EUREKA Initiative wurde 1985 gegründet. Die Schweiz war Gründungsmitglied. EUREKA umfasst heute über 40 europäische Mitgliedsländer und die vier aussereuropäischen Mitgliedsländer Südkorea, Kanada, Süd Afrika und Chile. Jedes Land ist mit seinem für Innovation zuständigen Ministerium und seiner Innovationsförderstelle vertreten.

Wer kann ein EUREKA-Projekt einreichen?

Konsortien aus Schweizer Hochschulen und Unternehmen sowie mindestens einem Partner aus einem EUREKA-Land können bei Innosuisse eine Förderung beantragen. Firmen können auch selbstfinanziert an EUREKA-Projekten teilnehmen.

EUREKA Netzwerk-Projekte können zu jeder Zeit eingereicht werden. Nutzen Sie dazu das EUREKA-Formular oder kontaktieren Sie die Projektkoordinatorin Schweiz (siehe Kontaktbox rechts).

 

Wer kann ein EUREKA-Cluster-Projekt einreichen?

EUREKA Cluster werden von grossen Unternehmen angeführt und mitfinanziert. Ziel ist, Plattformen für zukünftige Schlüsseltechnologien zur Stärkung der europäischen Konkurrenzfähigkeit zu bilden. EUREKA Cluster veröffentlichen in der Regel einmal jährlich je eine thematisch festgelegte Ausschreibung. Die Ausschreibungen werden auf den Websites der einzelnen Cluster aufgeschaltet. Konsortien aus Schweizer Hochschulen und Unternehmen sowie mindestens einem Partner aus einem EUREKA-Land können bei Innosuisse eine Förderung beantragen. Firmen können auch selbstfinanziert an EUREKA Projekten teilnehmen.

Weiterführende Informationen zu EUREKA Cluster.

EUREKA / Photonics21 Mirror Group Call 2019

  • Eröffnung der Ausschreibung: 25. März 2019
  • Frist für die Innosuisse Gesuchseingabe (Pre-proposal): 10. Juli 2019
  • Frist für die EUREKA Gesuchseingabe: 25. Juli 2019
  • Evaluation der Gesuche: August – November 2019
  • Mitteilung der Resultate: Dezember 2019
  • Start der Projekte: Zwischen Januar und Juni 2020

Finden Sie die Call-Dokumente hier (PDF, 260 kB, 25.03.2019) und erhalten Sie hier (PDF, 1 MB, 28.03.2019) weitere Informationen zur Gesuchseinreichung um die nationalen Anforderungen zu erfüllen.

EUREKA Network – Artificial Intelligence / Quantum Technology Call 2019

Die Ausschreibung richtet sich an Konsortien aus Forschungsinstitutionen und Unternehmen aus der Schweiz, Belgien, Dänemark, Israel, Kanada, Österreich, Spanien, Süd Korea, Türkei und Grossbritannien, welche ein wissenschaftsbasiertes Innovationsprojekt umsetzen wollen. Es müssen nur zwei Partnerländer am Projekt beteiligt sein.

Schweizer Partner müssen den Antrag gemäss den Richtlinien hier einreichen. Bitte den Vermerk «EUREKA AI/QT Project» im Titel aufnehmen. Im weiteren muss eine EUREKA Network Form sowie die Annexe 1 (DOC, 14 kB, 01.05.2019) und die Annexe 2 (XLS, 10 kB, 01.05.2019) dazu eingereicht werden.

Der folgende Call-Ablauf ist vorgesehen:

  • Eröffnung des Calls: April 1, 2019
  • First für die Gesuchsabgabe EUREKA und Innosuisse Antrag: July 1, 2019
  • Mitteilung der Resultate: December 2019
  • Projektstart: Januar - Juni 2020

Informationen zu Call Rahmen, Eignungskriterien, Ablauf sowie Förderregeln der Länder sind im EUREKA Network AI QT Call 2019 Dokument (PDF, 1 MB, 01.05.2019) nachzulesen.  

Letzte Änderung 27.05.2019

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Kontakt

EUREKA Projektkoordinatorin Schweiz
Colette John-Grant

+41 58 466 77 32

E-Mail

Eurostars-2 Projektkoordinator
Janique Siffert
+41 58 466 70 70

E-Mail

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HandInMind: ein Partnerschaft Beispiel

Ein Europäisches Konsortium hat eine Lösung gefunden, welche es Schlaganfallpatienten ermöglicht, ihre Arm und Hand Fertigkeiten wieder zurück zu erlangen. Hier (PDF, 219 kB, 16.05.2019) erfahren Sie mehr zu dieser Partnerschaft.  

https://www.innosuisse.ch/content/inno/de/home/go-global/EUREKA.html