Verstärktes Alarmsystem für allein arbeitende Personen

Kredite: @Innosuisse und @Syntec s.r.l.

Gewährleistung der Sicherheit allein arbeitender Personen durch ein hochzuverlässiges Kommunikationssystem. So lautet das Ziel eines Projekts der Zürcher Swissphone Wireless AG in Zusammenarbeit mit den Forschern der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft. Das neue System, das auf der IoT-Technologie basiert, soll Leben retten. Ermöglicht wird die internationale Partnerschaft durch das von Innosuisse angebotene Eurostars-Unterstützungsprogramm.

In den meisten Ländern sind die Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, allein arbeitende Personen durch ein System zu schützen, das automatisch Gefahren wie Stürze, längere Inaktivität oder Aufenthalte in Risikozonen erkennt. In solchen Situationen ist es nicht immer einfach, Unfälle schnell zu melden. «Diese Systeme setzen einen zuverlässigen Kommunikationskanal mit guter Abdeckung voraus, was nicht immer der Fall ist, zum Beispiel unterirdisch oder in geschlossenen Gebäuden», erklärt Philipp Zimmermann, Marketingleiter bei der Swissphone Wireless AG. Das Eurostars-Projekt zielt darauf ab, ein System zu entwickeln, das in der Lage ist, bei jeder Gelegenheit zu warnen und insbesondere eine – bis heute noch nicht bestehende – Duplex-Kommunikation zwischen dem Pager der verunfallten Person und der Alarmzentrale herzustellen.

Ein Projekt, das in Brüssel grosse Aufmerksamkeit erregte
Dieses Projekt stand bei der Ausschreibung des Eurostars-Vorhabens Anfang 2021 an erster Stelle. Unter 560 Fördergesuchen behauptete es sich an der Spitze der Rangliste der Sachverständigen und des Bewertungsgremiums des europäischen Programms. Insbesondere die Qualität der Präsentation, die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, das Rentabilitätspotenzial auf dem Markt und die Originalität des entwickelten Systems wurden von den Sachverständigen hervorgehoben.

Für die Swissphone Wireless AG ist die Teilnahme an einem Eurostars-Projekt eine Gelegenheit, neue Märkte zu erschliessen. «Internationale Zusammenarbeit kann sehr nützlich sein. Eine Partnerschaft mit einem ausländischen Forschungsinstitut kann beispielsweise Ihre Lernfähigkeit steigern und so helfen, ein Produkt zu vermarkten», meint Philipp Zimmermann.

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Wertvolle Ratschläge des Mentors von Innosuisse
Die Mentorinnen und Mentoren von Innosuisse helfen Unternehmen, das auf ihren Bedarf zugeschnittene Förderinstrument zu finden. Frank Wolff unterstützte die Swissphone Wireless AG bei der Suche. Dem Mentor zufolge war der Rückgriff auf ein internationales Programm in diesem speziellen Fall wesentlich. «Swissphone und die Frauenhofer-Gesellschaft haben bereits an verwandten Themen gearbeitet. Jetzt gilt es, diese Zusammenarbeit fortzusetzen. In den Diskussionen über die Ausrichtung des Projekts wurde schnell deutlich, dass das Team der Frauenhofer-Gesellschaft die Hauptrolle in der Forschung spielen würde, was zu der Entscheidung führte, sich um ein Eurostars-Projekt zu bewerben».

Die Hilfe, um die der Innovationsmentor bei Innosuisse ansuchte, war daher entscheidend. «Frank Wolff hat uns geholfen, das am besten geeignete Finanzierungsinstrument zu bestimmen. Er leitete die Diskussion, wie wir unser Dossier am besten formulieren, und gab ausgezeichnete Ratschläge zum Proposal selbst», meint Philipp Zimmermann.

Letzte Änderung 29.09.2021

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Philipp Zimmermann, Marketingleiter bei der Swissphone Wireless AG und Frank Wolff, Innosuisse Mentor.

https://www.innosuisse.ch/content/inno/de/home/beispiele-geschaeftsinformationen/Projektbeispiele/internationaleinnovationsprojekte/swissphone-wireless.html