Engere Zusammenarbeit mit Israel im Bereich der Innovation

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Die schweizerisch-israelischen Beziehungen im Bereich der Innovation werden gestärkt. In diesem Jahr entwickeln sich Kooperationen zwischen den beiden Ländern auf mehreren Ebenen. Innosuisse ist in diesen Prozess stark eingebunden.

Die Zusammenarbeit in wissensbasierter und technologischer Innovation beruht auf der gemeinsamen Absichtserklärung, die 2018 in Bern zwischen Innosuisse und ihrem israelischen Pendant, der Israel Innovation Authority (IIA), unterzeichnet wurde. Ziel des Abkommens ist es, gemeinsam Innovationsprojekte zwischen schweizerischen und israelischen Firmen und Forschungsinstitutionen zu fördern, Aktivitäten voranzutreiben, welche schweizerischen und israelischen Start-up Zugang zu Wachstumsmärkten eröffnen und Zusammenarbeiten in Technologiegebieten wie intelligente Städte und Regionen auszugestalten.

Ausschreibung
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde eine Ausschreibung für schweizerische und israelische Unternehmen und Forschungszentren gestartet. Ziel der Ausschreibung, die gemeinsam mit dem IIA und den Zivilluftfahrtbehörden der Schweiz (BAZL) und Israels organisiert wird, ist die Entwicklung von Projekten im Bereich zivile Drohnentransporte in dicht besiedelten Gebieten. Beide Länder profitieren gegenseitig von der jeweiligen Expertise bei der Integration von Drohnen im Luftraum (U-Space), um die Markteinführung in Europa und Amerika zu beschleunigen und mitzugestalten. «Die Schweiz und Israel führen seit einigen Jahren Tests unter realen Bedingungen durch. Beide Länder haben also Erfahrung in diesem Bereich. Die Zusammenarbeit soll es ihnen ermöglichen, bei der Anwendung der Technologie eine weltweit führende Rolle einzunehmen », erklärt Andreas Gut, der bei Innosuisse für internationale Programme zuständig zeichnet. Automatisierung, Zertifizierung und Erstellung neuer Geschäftsmodelle stehen im Mittelpunkt der Forschung.

Schweizer Start-ups in Israel
Durch ihr Internationalisierungscamp-Programm ermöglicht Innosuisse es den Schweizer Start-ups, nach Israel zu kommen. Das Israeli - Swiss Lean Launchpad Program 2022 ist auf Gesundheitstechnologien und Biowissenschaften ausgerichtet und beherbergt bis zum 7. April sechs Start-ups. Sie haben die Möglichkeit, diesen Markt zu erkunden und gleichzeitig nach Kollaborations- und Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Die Start-ups erhalten so Zugang zu israelischen Unternehmern und können an verschiedenen Seminaren teilnehmen.

Wissenschaftlicher Auftrag
Im April plant das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SEFRI) unter der Leitung von Staatssekretärin Martina Hirayama und unter Teilnahme u.a. des Präsidenten von Innosuisse, André Kudelski, und des Präsidenten des Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds, Matthias Egger, eine wissenschaftliche Mission nach Israel Die Delegation soll die Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Israel in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation stärken.

Letzte Änderung 25.03.2022

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